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Coronakrise Steuereinnahmen von Bund und Ländern sinken deutlich

Weil die Coronakrise die Konjunktur belastet, bekommt der Fiskus weniger Geld: Die Steuereinnahmen gingen im September um fast 13 Prozent zurück, zeigen neue Daten des Bundesfinanzministeriums.

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Ein Unternehmen wirbt damit, dass es die Mehrwertsteuersenkung an Kunden weitergibt. Angesichts der Steuersenkung nimmt der Fiskus weniger Geld ein. Quelle: dpa

Die Steuereinnahmen von Bund und Ländern sind im September deutlich zurückgegangen. Sie sanken im Vergleich zum Vorjahresmonat um fast 13 Prozent, wie aus dem am Donnerstag vorgelegten neuen Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums hervorgeht.

„Die konjunkturellen Auswirkungen der Corona-Krise belasteten weiterhin das Steueraufkommen“, hieß es. Ein Grund für den Rückgang bei den Steuereinnahmen war die temporäre Senkung der Mehrwertsteuer, die bis zum Jahresende gilt. Deutlich zurückgegangen sind auch die Einnahmen aus der Körperschaftssteuer, dies lag etwa an niedrigeren Vorauszahlungen der Unternehmen.

Die Bundesregierung hatte dies ermöglicht, damit Firmen mehr Liquidität haben. Von Januar bis September sank das Steueraufkommen insgesamt um 8,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresniveau.

Um die Folgen des Coronavirus für Bund und Länder abzufedern und Firmen und Jobs zu schützen, hatte die Politik milliardenschwere Hilfsprogramme beschlossen. Der Bund nahm dafür immense Schulden auf.

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