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Cum-Ex-Skandal Scholz bestätigt weiteres Treffen mit Warburg-Banker Olearius

Hamburger Finanzämter ließen eine Millionen-Rückforderung gegen die Warburg Bank verjähren. Der damalige Bürgermeister Scholz traf den Mitinhaber der Bank zweimal.

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Cum-Ex-Skandal: Scholz bestätigt 2. Treffen mit Warburg-Banker Quelle: dpa

Im Skandal um Cum-Ex-Geschäfte der Hamburger Warburg Bank hat Finanzminister Olaf Scholz (SPD) ein zweites Treffen mit dem Mitinhaber Christian Olearius im Jahr 2016 bestätigt. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur sagte er im Finanzausschuss des Bundestags am Mittwoch, er habe allerdings keine konkrete Erinnerung an das Gespräch und ihm offenkundig geringe Bedeutung beigemessen.

Der Termin sei lediglich anhand von Kalenderaufzeichnungen rekonstruiert worden. Bislang war nur ein Treffen von Olearius mit Scholz bekannt. Scholz war zu der Zeit Hamburger Bürgermeister.

Gegen die Warburg Bank und Olearius liefen damals Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der schweren Steuerhinterziehung. Die Hamburger Finanzämter ließen später eine Millionen-Rückforderung verjähren. Scholz weist jegliche politische Einflussnahme darauf entschieden zurück.

Bei Cum-Ex-Geschäften nutzten Investoren eine Lücke im Gesetz. Rund um den Dividendenstichtag wurden Aktien mit („cum“) und ohne („ex“) Ausschüttungsanspruch zwischen mehreren Beteiligten hin- und hergeschoben. Am Ende war dem Fiskus nicht mehr klar, wem die Papiere gehörten. Finanzämter erstatteten Kapitalertragsteuern, die gar nicht gezahlt worden waren. Dem Staat entstand ein Milliardenschaden.

Mehr: In der Hamburger Cum-Ex-Affäre fühlen sich Finanzpolitiker von Finanzminister Scholz getäuscht: Er habe ihnen bewusst Treffen mit einem Skandal-Banker vorenthalten.

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