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Daniel Günther Kieler Regierungschef favorisiert Kramp-Karrenbauer

Exklusiv
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther. Quelle: dpa

Der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Daniel Günther, favorisiert im Wettbewerb um den CDU-Vorsitz Annegret Kramp-Karrenbauer vor ihren Konkurrenten wie Jens Spahn und Friedrich Merz.

Der laufende Wettbewerb um den CDU-Vorsitz birgt aus Sicht des Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein Gefahren für die Partei. Dennoch gab Daniel Günther (CDU) in der WirtschaftsWoche indirekt eine Empfehlung für die Kandidatin Annegret Kramp-Karrenbauer ab.

Günther sagte, ein Nachfolger von Parteichefin Angela Merkel müsse die Themen ansprechen, die die Mehrheit der Bevölkerung beschäftigten. „Der aus meiner Sicht beste CDU-Chef sollte nicht nur einseitig die Zuwanderung in den Mittelpunkt stellen, sondern sich auch anderen wichtigen Themen widmen, von der Digitalisierung bis zur sozialen Sicherung.“ Auf die Nachfrage, ob er damit sage, dass Kramp-Karrenbauer seine Favoritin sei, entgegnete er: „Ich belasse es bei Ihrer Feststellung.“

Günther warnte davor, dass sich nach dem Parteitag Anfang Dezember die zwei unterlegenen Bewerber und deren Anhänger zurückzögen. „Wer die Wahl verliert, sollte sich einbinden lassen und an einer Stärkung, nicht an einer Schwächung der CDU arbeiten“, appellierte er.

Die CDU solle künftig  vor allem die Grünen als politischen Gegner verstehen: „Wir müssen als Deutsche endlich verstehen, dass unser Land in Konkurrenz zu anderen Staaten steht.“ Dazu gehöre auch, „die Klagewege zu verkürzen“, forderte er. „Denn derzeit kann man zwar endlos klagen, aber außer Verzögerungen bringt das der Umwelt kaum etwas.“ Die Union sei für Klimaschutz, aber anders als die Grünen: „Umweltschutz entsteht weniger durch Verbote als dadurch, der Wirtschaft Innovationen zu erleichtern.“

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