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Darmstadt Junge Stadt mit vielen Hochqualifizierten und guter Einkommensteuerkraft - jedoch Kritik am Kostenbewusstsein

Darmstadt belegt mit 113,2 Punkten Platz 14 unter den 100 einwohnerstärksten kreisfreien Städten in Deutschland. Dies ist das Ergebnis des siebten wissenschaftlichen Städterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Einkommen, Bruttoinlandsprodukt und Investitionsquote. Die Gesamtbewertung für jede Stadt setzt sich aus den aktuellen Daten (Niveau-Ranking) sowie den Veränderungen im Zeitraum 2004-2009 (Dynamikranking) zusammen. Beim Niveau-Ranking kommt Darmstadt mit 62,3 Punkten auf Platz 13 und beim Dynamikranking mit 50,9 Punkten auf Platz 44. Wo die Stärken von Darmstadt liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

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Stärken

Dynamikranking

Von 2004 bis 2009 sank in Darmstadt die Zahl der gemeldeten Straftaten bezogen auf 100.000 Einwohner um 27,7 Prozent. Im Mittel sank die Zahl der gemeldeten Delikte um 8,9 Prozent. Platz vier.Der Anteil der aufgeklärten Fälle an allen gemeldeten Straftaten stieg in Darmstadt von 2004 bis 2009 um 8,5 Prozentpunkte. Im Mittel aller Städte verbesserte sich die Aufklärungsquote um 1,5 Prozentpunkte. Platz neun.Der Anteil Hochqualifizierter an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Darmstadt verbesserte sich in der Zeit von 2004 bis 2009 um 2,1 Prozentpunkte. Im Mittel ist er um 1,2 Prozentpunkte gestiegen. Darmstadt erreicht damit Platz elf.

Niveauranking

21,3 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Darmstadt haben einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Im Mittel beläuft sich der Anteil Hochqualifizierter auf 11,8 Prozent. Rang vier für Darmstadt.Die Einkommensteuerkraft in Darmstadt belief sich im Jahr 2008 auf 485 Euro je Einwohner. Im Mittel aller Städte waren es 325 Euro. Damit findet sich Darmstadt auf Rang fünf von 100 wieder.Beim Demografieindex, einem Sammelindikator, der die Altersstruktur der Bevölkerung - zum Beispiel das Zahlenverhältnis zwischen Jung und Alt - widerspiegelt, erreicht Darmstadt einen Indexwert von 113,3 Punkten. Platz acht im Städtevergleich.

Schwächen

Dynamikranking

Von 2004 bis 2008 stieg die Wirtschaftsleistung (BIP) je Einwohner in Darmstadt um 5,3 Prozent. Im Mittel der 100 Städte im Ranking wuchs das Bruttoinlandsprodukt um 11,6 Prozent. Daraus ergibt sich Platz 82 für Darmstadt.Von 2004 bis 2009 sank die Arbeitslosenquote in Darmstadt um 1,3 Prozentpunkte. Im Schnitt fiel sie innerhalb dieser Zeit um 2,3 Prozentpunkte. Rang 67 für Darmstadt.Das durchschnittlich verfügbare Einkommen verbesserte sich in Darmstadt von 2004 bis 2008 um 6,4 Prozent. Im Schnitt der 100 größten kreisfreien Städte bewegte sich der Anstieg um 7,2 Prozent. Platz 62.

Niveauranking

20,0 Prozent (Durchschnitt: 36,8 Prozent) aller befragten Unternehmen in Darmstadt attestieren ihrer Stadtverwaltung einen guten Umgang mit den öffentlichen Finanzen. Damit belegt Darmstadt beim Indikator "Kostenbewusstsein" Platz 84.57,2 Prozent aller befragten Unternehmer beurteilen Darmstadt in einer Umfrage der IW Consult und der Universität Bonn als wirtschaftsfreundlich. Der Durchschnitt liegt bei 61,7 Prozent Positivantworten. Platz 73 für Darmstadt.Im Jahr 2009 hatten in Darmstadt 37,9 Prozent aller Einwohner ab 55 Jahren einen sozialversicherungspflichtigen Job. Rang 55. Im Mittel aller 100 untersuchten Städte erreicht der Anteil älterer Beschäftigter ein Niveau von 38,3 Prozent.

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