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Deutschland Schwarzarbeit auf niedrigstem Stand seit 20 Jahren

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Experten warnen vor Abschaffung der Minijobs

Zugleich warnten die Experten: Wenn die zuletzt immer stärker in die Kritik geratenen Minijobs gestrichen würden und geringfügig Beschäftigte ganz normal Steuern und Abgaben zahlen müssten, hätte das massive Auswirkungen. Vor allem im Gastgewerbe, bei Taxifahrern oder in der Gebäudereinigung würden viele Mini-Jobber in die Schwarzarbeit wechseln. Unterm Strich ließe das die Schattenwirtschaft um rund sieben Milliarden Euro ansteigen.

Unter den Mitgliedsländern der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) steht Deutschland im Mittelfeld. Negativer Spitzenreiter im Ländervergleich ist Griechenland, wo der Studie zufolge in diesem Jahr 24,6 Prozent gemessen am Bruttoinlandsprodukt am Fiskus vorbeigeschleust werden.

Durchschnittsgehälter nach Bundesländern

Allerdings erwarten Schneider und das IAW dort trotz der Wirtschaftskrise und trotz aller Warnungen der griechischen Regierung einen Rückgang der Schattenwirtschaft im Vergleich zu 2012. Boockmanns Erklärung: „Durch die Wirtschaftskrise haben die privaten Haushalte und die Unternehmen in Griechenland weniger Geld zur Verfügung. Dadurch sinkt die Nachfrage nach Schwarzarbeit.“

Ebenfalls stark ausgeprägt ist die Schattenwirtschaft in Italien mit 21,1 Prozent, in Portugal mit 19,0 Prozent und Spanien mit 18,6 Prozent des BIP. In den USA ist sie der Modellrechnung zufolge wegen niedriger Lohnnebenkosten mit 6,6 Prozent am geringsten.

Für die Schattenwirtschaftsprognose erfassen die Experten Faktoren, die Auswirkungen auf die Schwarzarbeit haben und leiten daraus das Volumen der Schattenwirtschaft ab.

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