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„Die SPD von heute will eben grün sein“ CDU-Arbeitnehmerflügel hält SPD-Nein zur Kaufprämie für einen „großen Fehler“

Exklusiv
Quelle: dpa

Christian Bäumler, der erste stellvertretende Bundesvorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft, kritisiert die SPD und Teile der CDU für ihren Widerstand gegen eine Kaufprämie für Neuwagen.

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Christian Bäumler, der erste stellvertretende Bundesvorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), kritisiert die SPD und Teile der CDU für ihren Widerstand gegen eine Kaufprämie für Neuwagen. „Mich braucht über die Bedeutung der Autoindustrie und deren Zulieferer niemand aufzuklären. Und es wäre schließlich immer nur darum gegangen, sauberere Fahrzeuge auf die Straße zu bekommen. Umso mehr halte ich den Widerstand des CDU-Wirtschaftsflügels und der SPD in dieser Sache für einen großen Fehler“, sagte Bäumler der WirtschaftsWoche.

Im 130 Milliarden Euro umfassenden Konjunkturprogramm der Bundesregierung war eine Abwrackprämie für Verbrenner vor allem am Widerstand der Sozialdemokraten gescheitert. Die Partei erntet seitdem harte Kritik von den Gewerkschaften, insbesondere von der IG Metall. „Die SPD von heute will eben grün sein statt rot, arbeitet eher am ökologischen denn am ökonomischen Profil“, sagte Bäumler der WirtschaftsWoche.

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Die Gewerkschaften fühlen sich als Verlierer des Konjunkturpakets, die IG Metall attackiert die SPD. Christian Bäumler, Vizechef des CDU-Arbeitsnehmerflügels CDA, hält den Widerstand gegen eine Abwrackprämie für einen Fehler der Genossen.

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