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Digitalisierung BDI fordert von Bundesregierung mehr Tempo bei künstlicher Intelligenz

Der BDI warnt die Bundesregierung vor Wettbewerbsnachteilen im Bereich künstlicher Intelligenz. Die Forschung müsse nun stärker gefördert werden.

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Auf der Zukunftsmesse Cebit demonstrieren Entwickler die Fähigkeiten von Robotern. Quelle: dpa

Berlin Der BDI fordert von der Bundesregierung mehr Tempo bei der Förderung der Zukunftstechnologie künstliche Intelligenz. „Sonst droht unseren Unternehmen ein Wettbewerbsnachteil gegenüber den USA oder China“, sagte Iris Plöger, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung zum KI-Gipfel im Kanzleramt am Dienstagabend. Deutschland sei zwar stark in der Grundlagenforschung: „Dieses Wissen fließt aber noch viel zu wenig in die Wertschöpfung ein. Die Politik sollte dringend Maßnahmen entwickeln, den Technologietransfer in die Wirtschaft zu verbessern und Start-ups in diesem Bereich zu fördern.“

Die Bundesregierung müsse gemeinsam mit den anderen EU-Mitgliedstaaten und der EU-Kommission dieses Zukunftsthema vorantreiben, sagte Plöger. Nur mit deutlich mehr Investitionen in Forschung und Entwicklung lasse sich die Durchschlagskraft der künstlichen Intelligenz für Europas Industrie erhöhen. Das Niveau privater Investitionen liege in Nordamerika fünf bis sechs Mal höher.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron haben bereits in der EU eine Initiative für mehr Forschung in Hochtechnologie-Bereichen wie der KI eingebracht. Dabei soll die finanzielle Risikobereitschaft nach dem Vorbild der amerikanischen Darpa-Agentur steigen.

An dem Treffen im Kanzleramt nehmen auch Kanzleramtschef Helge Braun, Wirtschaftsminister Peter Altmaier, Arbeitsminister Hubertus Heil, Verkehrsminister Andreas Scheuer, Digitalisierungs-Staatssekretärin Dorothee Bär und externe Experten teil.

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