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DIHK Deutsche Firmen fürchten den amerikanisch-chinesischen Handelsstreit

Die DIHK warnt vor den Auswirkungen des amerikanischen Zollkonflikts mit China. Auch deutsche Firmen, die in dem Land investierten, seien betroffen.

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Handelsstreit USA und China: Deutsche Firmen haben Befürchtungen Quelle: dpa

Berlin Der amerikanisch-chinesische Zollkonflikt wird voraussichtlich auch viele deutsche Firmen treffen. „Deutsche Unternehmen haben in China über 80 Milliarden Euro investiert, in den USA sogar knapp 400 Milliarden Euro“, warnte der Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Volker Treier, am Freitag.

In beiden Wirtschaftsräumen seien jeweils fast eine Million Beschäftigte in deutschen Betrieben tätig. „Viele der Unternehmen vor Ort sind direkt von den Zöllen betroffen, weil sie zum Beispiel Rohstoffe und Bauteile aus dem jeweils anderen Land beziehen.“

Dies dürfte Treier zufolge insbesondere für die deutschen Autobauer gelten. „Da China mit Vergeltungsmaßnahmen zum Beispiel auf Autoimporte aus den USA reagiert, wird jetzt auch das Geschäft großer deutscher Automobilhersteller in den USA beeinträchtigt“, sagte er der Nachrichtenagentur Reuters.

Aber auch Unternehmen in Deutschland selbst seien durch ihre weltweiten Zulieferer- und Kundenbeziehungen vom Handelsstreit betroffen. „Die Exportkonjunktur trübt sich mit dem heutigen Tage weltweit ein“, warnte Treier: „Schwer wiegt auch der durch die USA erzeugte Vertrauensverlust in einen regelbasierten Welthandel.“

Im Handelsstreit mit den USA hat Chinas staatliche Nachrichtenagentur Xinhua Vergeltungszölle der Volksrepublik bestätigt. Diese haben demnach denselben Umfang wie die von den USA verhängten Schutzzölle. Die USA haben Importzölle auf chinesische Wareneinfuhren im Wert von 34 Milliarden Dollar erhoben.

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