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Donbass Ukraine warnt vor Einmarsch russischer Soldaten

Die Lage im Donbass spitzt sich weiter zu. Die Ukraine spricht von deutlich mehr russischen Soldaten an der Grenze. Unabhängig überprüfen lassen sich die Angaben jedoch nicht.

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Der ukrainische Außenminister warnt vor einem Einmarsch Russlands. Quelle: Reuters

Die Ukraine hat kurz vor einem Nato-Treffen vor einem möglichen Einmarsch Russlands in ihr Land gewarnt. „Im schlimmsten Fall versucht Russland, die Grenzen in Europa mit Gewalt neu zu ziehen, wie es das 2008 in Georgien und 2014 in der Ukraine bereits tat“, sagte Außenminister Dmytro Kuleba am Montag in Kiew. Er nannte die Zahl von angeblich 115.000 Soldaten auf russischem Gebiet an der gemeinsamen Grenze. In der vorigen Woche war in der Ukraine noch von 92.000 Soldaten die Rede. Diese Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. „Was wir jetzt sehen, ist sehr ernst“, meinte der Minister.

Der Großteil der Militärtechnik sei bereits seit dem Frühjahr in ukrainischer Nähe, behauptete der Minister. Unter anderem seien Panzer, Artillerie, Flugzeuge und Geräte für „elektronische Kriegführung“ darunter. Belege dafür brachte der Diplomat nicht.

Gleichzeitig wies Kuleba russische Vorwürfe zurück, dass Kiew einen Angriff auf die von prorussischen Separatisten kontrollierten Teile der Ostukraine vorbereite. „Die Ukraine hat keine Pläne für irgendeine militärische Offensive im Donbass“, sagte der 40-Jährige. Kiew sei weiter an einer politischen Lösung interessiert.

Am vergangenen Freitag hatte Präsident Wolodymyr Selenskyj noch Berichte über eine angebliche russische Invasion als „Panikmache“ zurückgewiesen. „Ich halte die Situation jetzt für nicht schlechter als im Frühling.“ Zuvor hatten vor allem US-amerikanische Medienberichte eine angebliche Eskalation des seit 2014 währenden Konflikts zwischen Russland und der Ukraine nahegelegt.

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    Moskau hatte geäußerte Sorgen über „große und ungewöhnliche“ russische Truppenkonzentrationen in der Nähe der Grenze zur Ukraine bereits zurückgewiesen. Kremlsprecher Dmitri Peskow hatte zuletzt von „gezielt gestreuten Desinformationen“ gesprochen. Die Außenminister der 30 Nato-Staaten kommen an diesem Dienstag zu einer zweitägigen Tagung in der lettischen Hauptstadt Riga zusammen.

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