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Eingliederungshilfe Ausgaben für Sozialhilfe steigen auf fast 30 Milliarden Euro

Der Bund hat im vergangenen Jahr mehr Geld für Sozialhilfe ausgegeben. Eine Personengruppe hat besonders von der Unterstützung profitiert.

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Die Eingliederungshilfe für behinderte Menschen ist um 4,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Quelle: dpa

Berlin Die Ausgaben für Sozialhilfe wie etwa Eingliederungshilfe für Behinderte oder Grundsicherung im Alter sind im vorigen Jahr auf 29,7 Milliarden Euro gestiegen. Das waren 2,9 Prozent mehr als im Jahr 2016, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Innerhalb von fünf Jahren legten die Ausgaben demnach um rund 5,7 Milliarden Euro zu. Die Hartz-IV-Ausgaben in der Grundsicherung für Arbeitsuchende sind darin nicht enthalten.

Größter Kostenblock war die Eingliederungshilfe für behinderte Menschen mit 17,2 Milliarden Euro, die im Jahresvergleich um 4,4 Prozent stieg. Darauf folgt mit 6,3 Milliarden Euro die Grundsicherung im Alter und für Erwerbsgeminderte, die um sieben Prozent zulegte. Rückläufig war nur die Hilfe zur Unterstützung pflegebedürftiger Menschen, die ihren Pflegeaufwand nicht aus eigenen Mitteln bezahlen können. Sie sank um 10,7 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro. Dies dürfte mit den seit 2017 greifenden Leistungsausweitungen der gesetzlichen Pflegeversicherung zu tun haben.

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