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Energiekosten Haushalte in Deutschland haben 2018 mehr geheizt

Im vergangenen Jahr sind die Heizkostenabrechnungen für Haushalte in Deutschland im Schnitt um zwei Prozent höher ausgefallen als 2017. Dies ist eine Folge des ebenfalls gestiegenen Verbrauchs.

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Haushalte in Deutschland haben mehr geheizt. Quelle: dpa

Die Heizkostenabrechnungen für die Haushalte in Deutschland sind im vergangenen Jahr im Durchschnitt um zwei Prozent höher ausgefallen als 2017. Nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) ist das eine Folge des ebenfalls um zwei Prozent gestiegenen Verbrauchs. Das DIW hat für seinen „Wärmemonitor 2018“ Heizkostenabrechnungen des Essener Energiedienstleisters Ista für 300.000 Haushalte ausgewertet hat.

Deutlich teurer sei das Heizen mit Öl gewesen, stellten die Forscher fest. Für Heizöl hätten die Verbraucher neun Prozent mehr ausgegeben müssen. Dagegen seien die Gaskosten um vier Prozent gesunken. Im Schnitt seien die Energiekosten stabil geblieben, so dass die Heizkosten je Quadratmeter wegen des höheren Verbrauchs erstmals seit 2013 zugenommen hätten. Laut DIW wird rund die Hälfte der Mehrfamilienhäuser in Deutschland mit Gas beheizt, ein Viertel mit Öl.

Mehr: Eine Abwrackprämie für die Ölheizung könnte Verbraucher zum Heizungsumstieg bewegen. Doch auch heute gibt es Förderkredite und Zuschüsse. Ein Überblick.

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