Energieversorgung Netzagentur will Zugang zu LNG-Terminals regeln

Deutschland hat bislang keine eigenen Terminals für Flüssiggas. Quelle: Reuters

Bei den Bemühungen um mehr Unabhängigkeit von russischen Energielieferungen gilt Flüssiggas als Hoffnungsträger. Allerdings fehlt bislang die Infrastruktur.

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Die Bundesnetzagentur will die Rechte und Pflichten der Betreiber von Flüssiggas(LNG)-Terminals regeln. Die Bonner Behörde lud am Dienstag Betreiber, Planer und Projektierer von LNG-Anlagen sowie Netzbetreiber und weitere Interessierten ein, sich bis zum 26. Juli an einem Konsultationsverfahren zu beteiligen. Danach solle unter anderem festgelegt werden, wie die Kapazitäten kurz- und langfristig vergeben werden. Das Verfahren umfasse nicht die Festlegung von Entgelten.

Bislang gibt es in Deutschland noch keine LNG-Infrastruktur. Die Bundesregierung will diese aufbauen, um die Abhängigkeit von russischen Erdgaslieferungen zurückzufahren. Sie hofft, bereits im kommenden Winter zwei von vier geplanten schwimmenden LNG-Terminals an der Nordseeküste in Betrieb nehmen zu können.

Lesen Sie auch: Wo schwimmende LNG-Terminals entstehen sollen

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