Energiewende Habeck will Entlastung bei EEG-Umlage an Kunden weitergeben

Die Umlage soll künftig nicht mehr über die Stromrechnung, sondern über den Bundeshaushalt gezahlt werden. Der Wirtschaftsminister will die Entlastung in vollem Umfang weitergeben.

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Die Umlage soll den Ausbau der erneuerbaren Energien fördern. Quelle: imago images/Future Image

Die Entlastung durch die geplante Abschaffung der EEG-Umlage soll nach dem Willen von Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) in vollem Umfang an die Stromkunden weitergegeben werden. Das geht aus einem Entwurf seines Ministeriums hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Zuvor hatte die „Süddeutsche Zeitung“ über die Pläne berichtet.

Die Koalition aus SPD, Grünen und FDP hatte sich in der vergangenen Woche darauf verständigt, dass die Ökostrom-Umlage bereits ab Juli nicht mehr von den Kunden über die Stromrechnung, sondern über den Bundeshaushalt gezahlt werden soll. Ursprünglich war dieser Schritt erst für Anfang 2023 geplant. Die Umlage soll den Ausbau der erneuerbaren Energien fördern. Sie sichert den Erzeugern von Ökostrom einen festen Abnahmepreis.

Mehr: Das Entlastungspaket der Ampelkoalition summiert sich auf 15,6 Milliarden Euro

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