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Energiewende Kohlekommission steht - Gerda Hasselfeldt dabei

Auf das neue Gremium mit der ehemaligen Bundesministerin kommen schwierige Aufgaben zu – an der Braunkohleindustrie hängen Tausende Arbeitsplätze.

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Die erste Tagung der Kommission soll am 26. Juni stattfinden. Quelle: plainpicture/Westend61/Frank Röder

Berlin Die Kommission für die Planung des Kohleausstiegs steht. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen erfuhr, wird die ehemalige Bundesministerin und Bundestagsvizepräsidentin Gerda Hasselfeldt (CSU) Mitglied des Gremiums, das unter anderem ein Enddatum für die Stromproduktion aus Braunkohle beschließen soll. An diesem Mittwoch soll das Bundeskabinett nach vielen Verzögerungen die Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ einsetzen, an der auch

Umweltverbände, Gewerkschaften und Wirtschaftsvertreter teilnehmen. Erstmals tagen sollen die 31 Mitglieder nach derzeitiger Planung am 26. Juni.

Neben dem schrittweisen Ausstieg aus dem Kohlestrom und Fragen des Klimaschutzes soll sich die Kommission auch mit dem Strukturwandel in den Kohleregionen beschäftigen. In Teilen Ostdeutschlands und Nordrhein-Westfalens hängen Tausende Arbeitsplätze an der Braunkohle. Erste Ergebnisse soll die Kommission im Herbst liefern. Zuständig bei der Bundesregierung sind die Ministerien für Wirtschaft, Umwelt, Arbeit und Inneres.

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