Energiewende Netzausfälle auf dem Tiefpunkt – Erfolgsaussichten verbessert

Exklusiv

Die Aussichten für die Energiewende in Deutschland haben sich 2014 deutlich verbessert. Das ist das Ergebnis des jährlichen Monitorings, das die Unternehmensberatung A.T. Kearney für die WirtschaftsWoche erstellt.

Die Zahl der Stromausfälle in Deutschland hat sich verringert. Quelle: dpa

Danach wurde die Stromversorgung 2014 sicherer, weil die Zahl der Netzausfälle mit etwas über 175.000 einen neuen Tiefpunkt erreichte. Die Zahl der Minuten ohne Strom ging erstmals seit 2010 von fast 16 im Jahr 2014 auf etwas mehr als 15 im vorigen Jahr zurück. Ebenso nahm die Akzeptanz in der Bevölkerung zu.

Die letzten Kernkraftwerke
AKW Grafenrheinfeld in Bayern Quelle: Creative Commons
Kernkraftwerk Gundremmingen Quelle: dpa/dpaweb
Kernkraftwerk Philippsburg Quelle: dpa
Kernkraftwerk Brokdorf Quelle: dpa
Kernkraftwerk Grohnde Quelle: dpa
Kernkraftwerk Neckarwestheim Quelle: dpa
Kernkraftwerk Isar II Quelle: dpa

Das politische Ziel einer wirtschaftlichen und bezahlbaren Stromversorgung scheint dem Monitoring zufolge anders als in Vorjahren nun doch erreichbar. Grund ist vor allem die 2015 erstmals rückläufige Ökostromumlage sowie der Fall der Strompreise für Industriekunden seit 2010 auf einen neuen Tiefpunkt von knapp 8,3 Cent pro Kilowattstunde.

Einziger Schwachpunkt der Entwicklung ist die Minderung des C02-Ausstoßes, der weiterhin deutlich hinter den Zielen der Bundesregierung zurückbleibt.

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