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Entscheider-Umfrage Ja zu Altmaier! Nein zu AKK!

Annegret Kramp-Karrenbauer (l), Angela Merkel (r) Quelle: dpa

Soll der Staat eine aktivere Industriepolitik betreiben? Befürworten die Leistungsträger eine wichtigere Rolle für die EU? Ist Annegret Kramp-Karrenbauer als Nachfolgerin von Angela Merkel geeignet? Auf diese und andere Fragen gibt das WiWo Entscheider Panel repräsentative Antworten.

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Peter Altmaier gilt gut ein Jahr nach seinem Amtsantritt nicht gerade als überaus erfolgreicher Bundeswirtschaftsminister. Inzwischen hat sich der Eindruck eines Politikers festgesetzt, der allen fast alles verspricht, sich aber bei den großen Fragen verzettelt – und nicht durchsetzt.

Doch nun bekommt der CDU-Politiker Unterstützung von den Entscheidern. 53 Prozent befürworten seinen Vorschlag, angesichts der wachsenden Konkurrenz durch die USA und China eine aktivere Industriepolitik zu betreiben. Dass die hohe Zustimmung wenig mit einer allgemeinen Staatsgläubigkeit der Führungskräfte zu tun hat, zeigt sich daran, dass 48 Prozent von ihnen trotz der lahmenden Wirtschaft ein staatliches Konjunkturprogramm ablehnen.

Das sind zwei Ergebnisse des WiWo Entscheider Panels, das die WirtschaftsWoche am Anfang jedes Quartals veröffentlicht. Dafür befragt das Meinungsforschungsinstitut Civey Unternehmer, die einen Betrieb führen, sowie leitende Angestellte und Beamte, die repräsentativ für alle Entscheider sind.

Die Umfrage zeigt auch, dass Angela Merkel im Gegensatz zu vielen Politikern und Managern offenbar ein Gefühl für das richtige Rücktrittstiming hatte. Zwar will sie mutmaßlich noch bis ins Jahr 2021 regieren, ist also immer noch da. Doch schon jetzt scheint es auch unter den Leistungsträgern eine Art Angie-Sehnsucht zu geben. 64 Prozent sind dagegen, dass Merkel ihr Amt baldmöglichst zugunsten von Annegret Kramp-Karrenbauer abgibt.

Das dürfte auch damit zu tun haben, dass die neue CDU-Chefin noch nicht für kanzlerfähig erachtet wird. Nur 25 Prozent der Entscheider sind der Ansicht, dass sie eine geeignete Nachfolgerin für Merkel wäre.






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