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Erbschaftsteuer Finanzgerichten droht Prozesswelle

Den Finanzgerichten droht eine Prozesswelle, wenn Bundesfinanzminister Peer Steinbrück die Reform der Erbschaftsteuer wie geplant umsetzt.

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Den Finanzgerichten droht eine Quelle: dpa

Das berichtet die WirtschaftsWoche. Wird die Erbschaftsteuer nicht mehr nach dem Buchwert eines Unternehmens bemessen, sondern wie vorgesehen nach dem Verkehrswert, so lässt sich dieser laut Deutschem Anwaltsverein nur mit fragwürdigen finanzmathematischen Methoden bestimmen. Das Verfahren dürfte zu erheblichen und langwierigen Streitigkeiten zwischen Erben und Finanzämtern führen, glaubt Erbrechts-Experte Ulrich Schellenberg vom Vorstand des Anwaltsvereins. Um Finanzgerichte und Finanzämter nicht mit Gerichtsverfahren zu überfordern, rät der Anwaltsverein deshalb, die Freibeträge „drastisch zu erhöhen“. Schellenberg sieht die „unterste Grenze bei zwei Millionen Euro Betriebsvermögen“, Steinbrück bei 150 000 Euro.

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