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Erneuerbare Energien Arme leiden am meisten unter Energiewende

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Es wird teuer

Das bittere Fazit aus einem Jahr Energiewende
Kühltürme des Braunkohlekraftwerkes der Vattenfall AG im brandenburgischen Jänschwalde (Spree-Neiße) Quelle: dpa
Freileitungen verlaufen in der Nähe eines Umspannwerkes bei Schwerin über Felder Quelle: dpa
Die Flagge Österreichs weht auf einem Hausdach Quelle: dpa
Ein Strommast steht neben Windkraftanlagen Quelle: AP
Windräder des Windpark BARD Offshore 1 in der Nordsee Quelle: dpa
Eine Photovoltaikanlage der Solartechnikfirma SMA Quelle: dpa
Euroscheine stecken in einem Stromverteile Quelle: dpa

Zwei Dinge müssen Bundesumweltminister Peter Altmaier und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler schleunigst gemeinsam angehen:  Sie müssen erstens die Fördersätze für den grünen Strom deutlich senken, damit die Erzeugung wirtschaftlicher wird und sich auf die Bereiche begrenzt, in denen die neuen Quellen konkurrenzfähig werden können und es auch Abnehmer gibt. Das ist nämlich ein weiterer Nachteil des Umbaus. Bisher wird gefördert, egal wo der Erzeuger seinen Strom anbietet. Damit die Energie zu den Verbraucher kommt, müssen da unnötig viele neue Leitungen her, die teuer und schwer durchzusetzen sind.

Deutschland



Zweitens müssen der Minister von der CDU und der von der FDP sich annähern und einigen, welche Ausnahmen von den höheren Stromkosten gestrichen werden. Es gibt viele und manche sind nicht nachvollziehbar. Schließlich sollten ursprünglich nur Unternehmen Erleichterung bei den Stromkosten bekommen, die energieintensiv produzieren und die zugleich im internationalen Wettbewerb stehen.

Weniger Ausnahmen bedeuten geringere Kosten aus den Umlagen für die Allgemeinheit. Und das würde auch bedeuten, dass die neuen Energien eher wettbewerbsfähig werden – oder an anderer Stellen nicht künstlich und ohne Aussicht auf Wirtschaftlichkeit gepäppelt werden.

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