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Euro-Rettungsfonds Schäuble-Berater hält EFSF für zu klein

Die Skepsis über den Euro-Rettungsfonds EFSF wird auch von Ratgebern der Regierung geteilt. Deshalb wird nun eine Einbindung des IWF erwogen.

Schuldenkrise in der Euro-Zone. Quelle: dpa

BerlinDer Finanzwissenschaftler Jörg Rocholl, Interimspräsident der privaten Wirtschaftshochschule ESMT in Berlin, hält das Volumen des Fonds mit 440 Milliarden Euro für „wahrscheinlich nicht ausreichend“, sagte er dem Handelsblatt (Freitagsausgabe). Rocholl ist Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Bundesfinanzministeriums, der Minister Wolfgang Schäuble (CDU) berät.

Rocholl erwartet, dass zur Lösung der Euro-Krise nicht die Europäische Zentralbank stärker eingebunden wird, sondern der IWF. „Ich könnte mir aber vorstellen, dass Deutschland und Frankreich eher versuchen werden, den IWF ergänzend zum EFSF einzubinden, als Änderungen am Auftrag der EZB anzustreben“, sagte er. Denn anders als die EZB könne der IWF Bedingungen in den Ländern durchsetzen, die Hilfen bekommen. „Und soweit ich weiß, wäre es rechtlich möglich, dass der IWF sich notfalls Mittel bei der EZB beschaffen könnte“, sagte Rocholl.

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