Europaabgeordneter Chatzimarkakis FDP muss sich an die Grünen als Partner gewöhnen

Exklusiv

Der FDP-Europaabgeordnete Jorgo Chatzimarkakis empfiehlt seiner Partei, nicht mehr ausschließlich Koalitionen mit der Union anzustreben.

Jorgo Chatzimarkakis Quelle: Pressebild

Mit den erfolgreichen Wahlkämpfen seiner Parteifreunde Wolfgang Kubicki in Schleswig-Holstein und Christian Lindner in NRW bekämen jene Oberwasser, die nicht nur mit der Union koalieren wollten, sagte Chatzimarkakis der WirtschaftsWoche. Allerdings müsse die Annäherung an die Grünen langsam gehen. „Eine Ampelkoalition ist in der FDP nur schwer vermittelbar. Um die FDP an die Grünen zu gewöhnen, empfehle ich erst mal Jamaika.“

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Ein solches schwarz-grün-gelbes Regierungsbündnis im Saarland, das er einst mit gegründet hatte, sei nicht an ideologischen Problemen gescheitert. „Das Bündnis ist ausschließlich an den internen Problemen der FDP gescheitert, nicht an der Zusammenarbeit mit den Grünen.“

Eine Öffnung zu den Grünen und auch zur SPD signalisiert auch die Vorsitzende des Bundestagsfinanzausschusses, die FDP-Abgeordnete Birgit Reinemund. Zwar gebe es in der Steuerpolitik und bei der Eurorettung erhebliche Differenzen, aber: „Wenn man die strittigen Punkte in der Finanzpolitik ausklammern würde, könnte eine Ampel vielleicht funktionieren.“

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