Ex-AfD-Chef Lucke kritisiert Umgang mit Björn Hocke

Der ehemalige AfD- und heutige Alfa-Chef Bernd Lucke hat der fremdenfeindlichen Pegida-Bewegung vorgeworfen, bewusst den Tabubruch zu suchen.

Lucke kritisiert „Tabubruch“ bei Pegida Quelle: dpa

Er würde nie an einer Pegida-Demonstration teilnehmen, sagte er der „Frankfurter Neuen Presse“ (Mittwochsausgabe). Gleichzeitig äußerte er aber Verständnis für einen großen Teil der Demonstranten.

Die AfD – neue Volkspartei oder kurze Protestepisode?

Bei einem Aufzug der Pegida-Bewegung am Montag in Dresden hatte der Redner Akif Pirinçci in einer mit Diffamierungen und Beleidigungen von Muslimen gespickten Rede gesagt: „Es gäbe natürlich andere Alternativen, aber die KZs sind ja leider derzeit außer Betrieb.“

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Seine einstige Partei AfD sei auf strammem Rechtskurs, sagte Lucke der Zeitung. Verantwortlich dafür sei Thüringens AfD-Fraktionschef Björn Höcke, der den Schulterschluss mit Pegida suche. Nach einem Bruch mit dem nationalistischen Flügel der Partei hatte Lucke seinen Austritt aus der AfD erklärt und im Juli zusammen mit anderen die Partei Allianz für Fortschritt und Aufbruch (Alfa) gegründet.

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