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Familienministerin Giffey SPD hat bislang zu wenig über Integrationsprobleme geredet

Die frühere Bezirksbürgermeisterin von Berlin-Neukölln wirft ihrer Partei eine wesentliche Mitschuld an Erfolgen von Rechtspopulisten vor.

„Es gibt in Deutschland viele Neuköllns“, so die Bundesfamilienministerin. Quelle: Reuters

BerlinDie SPD hat nach Ansicht der neuen Bundesfamilienministerin Franziska Giffey in der Vergangenheit zu wenig über Integrationsprobleme geredet. So sei Raum geschaffen worden, den Rechtspopulisten genutzt hätten, sagte die SPD-Politikerin dem „Tagesspiegel“ (Samstag). Die frühere Bezirksbürgermeisterin von Berlin-Neukölln mahnte, Politik dürfe mit der Wirklichkeit nicht „ideologisch umgehen“ und etwa Probleme leugnen, die viele Menschen umtreiben.

„Es gibt in Deutschland viele Neuköllns“, so Giffey. „Die Zahlen mögen in anderen Städten unterschiedlich sein, aber die Herausforderungen sind ähnlich.“ Es gehe zum Beispiel um sozial schwierige Verhältnisse, um Bildungsferne, um Parallelgesellschaften oder Hemmnisse bei der Integration. „Das gibt es nicht nur in Neukölln, sondern in der ganzen Republik.“

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