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Familienpolitik Armutsrisiko von Alleinerziehenden bleibt überdurchschnittlich hoch

Das Armutsrisiko von Alleinerziehendes ist nach wie vor hoch. 33 Prozent gelten als gefährdet. Dennoch ist der Wert in den letzten Jahren gesunken.

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Das Armutsrisiko ist bei Alleinerziehenden höher, als beim Bundesdurchschnitt. Quelle: dpa

Berlin Das Armutsrisiko von Alleinerziehenden und ihren Kindern ist in den vergangenen Jahren leicht gesunken – es liegt aber noch immer weit über dem Bevölkerungsdurchschnitt. Das geht aus den neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor, die am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurden.

Von den Erwachsenen und Kindern, die im Haushalt eines Alleinerziehenden leben, waren demnach 2011 noch 37 Prozent von Armut bedroht - bis 2016 ging diese Quote auf weniger als 33 Prozent zurück. In Haushalten, in denen zwei Erwachsene mit Kindern leben, waren allerdings nur 11 Prozent von Armut bedroht.

Als armutsgefährdet gelten Personen, denen weniger als 60 Prozent des Durchschnittseinkommens zur Verfügung stehen.

Dieser statistische Wert hat für die Betroffenen ganz konkrete Auswirkungen: So können sich 39 Prozent der Alleinerziehenden noch nicht einmal eine einwöchige Urlaubsreise mit ihren Kindern leisten. Im Vergleich dazu müssen von der der Gesamtbevölkerung nur 19 Prozent ihren Urlaub unfreiwillig zu Hause verbringen.

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