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FDP-Chefposten Brüderle winkt ab

Seit dem Rücktritt von FDP-Generalsekretär Lindner gibt es Gerüchte, dass FDP-Fraktionschef Brüderle den angeschlagenen Parteichef Rösler ablösen könnte. Nun hat Brüderle die Spekulationen zurückgewiesen.

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Der Vorsitzende der FDP-Fraktion im deutschen Bundestag, Rainer Brüderle. Quelle: dpa

Berlin Der Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Rainer Brüderle, hat Forderungen eine Absage erteilt, die Führung der Liberalen zu übernehmen. In einem Interview mit der „Bild“-Zeitung (Montag) reagierte Brüderle mit einem klaren „Nein“ auf die Frage, ob er FDP-Chef werden wolle.

Zugleich betonte er, der jetzige Parteichef Philipp Rösler wurde „im Mai auf dem Parteitag in Rostock zum Vorsitzenden gewählt - dabei bleibt es“. Rösler habe seine „volle Unterstützung“. In den vergangenen Wochen war Brüderle immer wieder als vorzeitiger Nachfolger Röslers gehandelt worden, um die FDP aus der Krise zu führen.

Nach Ansicht von Brüderle wird die FDP-Bundestagsfraktion nicht geschlossen für die Einführung des dauerhaften Euro-Rettungsschirms ESM votieren. Er rechne bei der geplanten Bundestagsabstimmung mit mehreren Nein-Stimmen in den eigenen Reihen, sagte Brüderle. Die Abgeordneten seien in ihrer Entscheidung frei.

„Bei den letzten Euro-Abstimmungen gab es in unserer Fraktion nur wenige Nein-Stimmen - ähnliches erwarte ich, wenn wir über den dauerhaften ESM abstimmen“, sagte Brüderle. Bei den jüngsten Abstimmungen zur Euro-Rettung hatte es in der FDP-Fraktion bis zu fünf Abweichler gegeben.

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