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FDP-Vize Kubicki kritisiert „Fridays for Future” für „apokalyptischen Furor“

Exklusiv
Wolfgang Kubicki (FDP). Quelle: dpa

Wolfgang Kubicki, der stellvertretende FDP-Parteivorsitzende, geht mit der Schülerbewegung „Fridays for Future“ hart ins Gericht.

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Der stellvertretende FDP-Parteivorsitzende Wolfgang Kubicki fordert mehr Pragmatismus beim Klimaschutz. „Viele glauben, Askese sei gute Klimapolitik. Ich glaube das nicht“, sagt Kubicki im Interview mit WirtschaftsWoche. „Egal, wo ich auftrete, merke ich, wie die Erkenntnis durchsickert, dass es nicht nur einen einzigen Weg gibt, das Klima zu retten.“ Elektromobilität alleine helfe nicht. „Wir brauchen auch Wasserstoff und Brennstoffzellen.“

Das Klimapaket der Bundesregierung allerdings sei „eigentlich nicht mal ein Päckchen, das ist nur PR“, kritisiert Kubicki, der auch mit der Schülerbewegung „Fridays for Future“ hart ins Gericht geht. Er schätze zwar das Engagement der jungen Klimaretter. „Mich stören der Rigorismus und dieser apokalyptische Furor.“

Kubicki, der auch Vizepräsident des Deutschen Bundestags ist, sieht seine FDP vor dem traditionellen Dreikönigstreffen gut aufgestellt. „Das Signal wird sein: Wir schaffen das. Wir beschreiben Probleme nicht, um Angst zu schüren, sondern um sie zu lösen.“

Mehr zum Thema: Wolfgang Kubicki über grüne Klimaaskese, die blockierte Republik und ein liberales „Wir schaffen das“. Das vollständige Interview mit dem FDP-Vize lesen Sie hier.

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