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Feinstaub Vor Silvester: Umwelthilfe macht sich für Feuerwerkverbote stark

Die Deutsche Umwelthilfe fordert aus Klimaschutzgründen ein Verbot von privatem Feuerwerk. Stattdessen plädieren sie für ein Silvester 2.0 mit Licht- und Lasershows.

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Die Deutsche Umwelthilfe fordert aus Klima- und Sicherheitsgründen ein Verbot privater Feuerwerke. Quelle: obs

Die Deutsche Umwelthilfe rührt vor Silvester die Werbetrommel für ein Verbot von privatem Feuerwerk. Man habe die höchsten Feinstaubwerte des Jahres in den Stunden und manchmal Tagen nach Silvester, sagte DUH-Präsident Jürgen Resch am Dienstag im Deutschlandfunk. „Wir haben aber auch das Problem mit tausenden von Terletzungen, mit Hausbränden, Wohnungsbränden.“

Nachdem die DUH seit Jahren versucht, alte Diesel aus Städten zu vertreiben, nimmt sie nun verstärkt privates Feuerwerk ins Visier. Spaßbremse wolle man aber nicht sein: „Wir stehen auch zu rauschenden Silvesterfesten“, sagte Resch. Das gehe aber auch mit Licht- und Lasershows.

Man wolle ein Silvester 2.0 einleiten, „ohne diese schwarzpulvergetriebenen Knaller und Raketen“. Das sei nicht nur für Tiere besser, auch Demenzkranke könnten zum Beispiel nicht mit dem Lärm umgehen. Allergiker und Asthmatiker schrieben der DUH, dass sie nach Silvester für Tage nicht in die Stadt könnten.

Neu ist die Debatte nicht – der Streit ums Feuerwerk flammt jedes Jahr um Silvester herum auf. Großflächige Verbote in Städten stoßen allerdings auf rechtliche Hürden. Die DUH will die Bundesregierung dazu bringen, die Sprengstoffverordnung zu ändern - damit Kommunen das Böllern leichter verbieten können. Berlin ist mit einer Bundesratsinitiative zur Änderung des Sprengstoffgesetzes auf den Zug aufgesprungen.

„Die Bewegung startet auch in Deutschland“, sagte Resch. Vorbild sei zum Beispiel Paris. Dort ist das private Böllern verboten - stattdessen wird mit Licht- und Lasershows gearbeitet.

Mehr: Bundesregierung erhöht CO2-Preis – Unternehmen fürchten um ihre Existenz.

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