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Financial Intelligence Unit Anti-Geldwäsche-Einheit des Zolls erwartet Rekord bei Verdachtsmeldungen

In diesem Jahr rechnet die Financial Intelligence Unit mit mehr als 200.000 Verdachtsmeldungen. Eine große Herausforderung sieht sie in Geldwäsche über Kryptowährungen.

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„Wir werden in diesem Jahr deutlich über 200.000 Meldungen haben, das wird ein neuer Rekord.“ Quelle: dpa

Die Anti-Geldwäsche-Einheit des Zolls erwartet in diesem Jahr so viele Verdachtsmeldungen wegen möglicher Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung oder Umsatzsteuerbetrug wie noch nie. „Wir werden in diesem Jahr deutlich über 200.000 Meldungen haben, das wird ein neuer Rekord“, sagte der Leiter der Financial Intelligence Unit (FIU) des Zolls, Christof Schulte, dem „Tagesspiegel“ vom Montag.

Im vergangenen Jahr gingen bei der FIU gut 144.000 Verdachtsmeldungen ein. Rund 25.000 Sachverhalte wurden von der FIU an die zuständigen Strafverfolgungsbehörden weitergeleitet. Das werde sich prozentual gesehen in etwa so weiterentwickeln, sagte Schulte.

Eine große Herausforderung sieht der FIU-Chef aktuell in der Geldwäsche über Kryptowährungen. Hier benötige die Behörde gute Wirtschaftsinformatiker mit Spezialwissen. Doch die seien leider nur schwer zu bekommen.

Mehr: Scholz bekommt die Probleme bei der Anti-Geldwäsche-Einheit nicht in den Griff

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