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Fiskus Steuereinnahmen von Bund und Ländern im Mai 19 Prozent über Vorjahr

Vor einem Jahr hatten viele Sonderhilfen für die Wirtschaft die Steuereinnahmen belastet. Im Vergleich zu 2019 nahm der Staat im Mai weniger Steuern ein.

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Das Bundesfinanzministerium meldet mehr Steuereinnahmen als im Vorjahr. Quelle: dpa

Die Steuereinnahmen von Bund und Ländern lagen auch im Mai deutlich im Plus. Sie summierten sich auf gut 50 Milliarden Euro, das sind 19,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums hervorgeht.

Der Mai 2020 – kurz nach Ausbruch der Coronavirus-Krise – war noch von vielen Sonderhilfen für die Wirtschaft geprägt, etwa Steuerstundungen für Unternehmen. Im Vergleich zum Mai 2019, also vor der Pandemie, beträgt das Minus noch immer 4,6 Prozent.

Experten gehen für dieses Jahr von einer deutlichen Konjunkturerholung aus. Damit dürften auch die Steuereinnahmen wieder zulegen. Im April 2021 hatte der Zuwachs knapp 32 Prozent betragen. In den ersten fünf Monaten summieren sich die Steuereinnahmen von Bund und Ländern auf 273,36 Milliarden Euro, ein Plus von 4,2 Prozent. Experten gehen im Gesamtjahr von einer ähnlich starken Steigerung aus.

Mehr: Bund macht 2022 fast 100 Milliarden Euro Schulden.

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