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Flüchtlingskrise Männliche Flüchtlinge holen Familien nach

Zum ersten Mal seit Beginn der Flüchtlingskrise sind Presseberichten zufolge im Januar mehr Frauen und Kinder als Männer in Griechenland angekommen.

Flüchtlingskrise: In Griechenland warten Menschen auf ihre Überfahrt. Quelle: dpa

Der Hauptgrund für die Entwicklung liege im Familiennachzug, berichteten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben) unter Berufung auf einen Lagebericht der Bundespolizei. Demnach sind 55 Prozent der in diesem Monat nach Griechenland eingereisten Migranten Frauen und Minderjährige gewesen.

Reaktionen zu möglichen Grenzschließungen

Im Juni 2015 habe der Anteil noch bei 27 Prozent gelegen. Vermutlich versuchten männliche Migranten ihre Familien nachzuholen, bevor angekündigte Neuregelungen zum Familiennachzug greifen. Die Bundespolizei berufe sich auf Zahlen des UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR.

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Nach Informationen aus der Koalition wollen Kanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel, SPD-Chef Sigmar Gabriel sowie der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer am Donnerstag am Rande der Beratungen mit den Ministerpräsidenten der Länder in Berlin über das Asylpaket II sprechen. Knackpunkt ist die geplante Einschränkung des Familiennachzugs. Das dänische Parlament hatte am Dienstag eine umstrittene Verschärfung der Einwanderungsgesetze verabschiedet. Unter anderem wird der Familiennachzug erschwert.

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