Flüchtlingskrise SPD-Chef Gabriel wirft Merkel und Schäuble Unehrlichkeit zu Flüchtlingskosten vor

Exklusiv

Im Koalitionsstreit um die Flüchtlingsfinanzierung wirft Sigmar Gabriel der Bundeskanzlerin und dem Finanzminister vor, die Bevölkerung nicht ausreichend über das drohende Ausmaß der Flüchtlingskosten zu informieren.

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel zusammen mit Angela Merkel Quelle: dpa

Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) sagte der WirtschaftsWoche im Interview: „Es ist ein bisschen so wie bei der deutschen Einheit. Da wurden die Kosten auch erst verschwiegen und dann kam das dicke Ende mit Schuldenbergen und Steuererhöhungen. Ich rate uns allen dazu, ehrlich zu sein. Integration kostet Geld und der soziale Zusammenhalt in Deutschland auch.“

Gabriel formulierte zudem zur Reduzierung der Flüchtlingszahlen eine betont vorsichtige Vorgabe: „Jede Zahl deutlich unter einer Million wäre in diesem Jahr ein Erfolg."

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