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„Follow the money“ NRW will mit Einsatzgruppe illegale Geldströme aufspüren

Um kriminelle Strukturen zukünftig effektiver aufspüren zu können, setzt NRW auf eine neue Einsatzgruppe aus Strafverfolgern und Steuerfahndern.

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Justizminister Peter Biesenbach (v.l., CDU), Finanzminister Lutz Lienenkämper (CDU) und Innenminister Herbert Reul (CDU). Quelle: dpa

Düsseldorf Mit einem neuen Ermittlerteam will die nordrhein-westfälische Landesregierung die illegalen Geldströme von Terroristen und Mafiagruppen aufspüren. Dafür wurden 58 Stellen geschaffen. Die „Task Force“, in der Steuerfahnder, Polizisten, Staatsanwälte und IT-Spezialisten künftig zusammenarbeiten, sei bundesweit einzigartig, sagte NRW-Finanzminister Lutz Lienenkämper (CDU) am Freitag in Düsseldorf. Justiz-, Finanz-, und Innenministerium stellen dafür Personal und Geld ab.

NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) sprach von einem Meilenstein: „Jeder Terrorist, jeder Clan-Chef und jeder Pate braucht Geld“, sagte er. „Follow the money (Folge dem Geld)“, laute die Devise.

„Wir stellen fest, dass das Organisierte Verbrechen sich neu organisiert. Die Konsequenz ist, dass wir das ebenfalls tun“, sagte NRW-Justizminister Peter Biesenbach (CDU).

Wenn eine Pizzeria in abgelegener Lage den Finanzbehörden durch hohe Umsätze und der Inhaber durch erstaunlichen Immobilienbesitz auffalle, könne diese nun gemeinsam von Strafverfolgern und Steuerfahndern unter die Lupe genommen werden.

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