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Fraktionschefin Linken-Politikerin Wagenknecht hatte ein Burn-out

Sahra Wagenknecht hatte angekündigt, sich von der Spitze der Linken-Fraktion zurückzuziehen. Jetzt äußert sie sich zu ihren Beweggründen.

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Sahra Wagenknecht: Linken-Politikerin hatte ein Burn-out Quelle: AP

Berlin Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht hat sich so deutlich wie nie über die Gründe ihres Abschieds aus der ersten Reihe der Politik geäußert. Der Zeitschrift „Super Illu“ (Donnerstag) sagte Wagenknecht: „Ja, ich hatte ein Burn-out.“ Sie sei zwei Monate lang krankgeschrieben gewesen. „Der Arzt hat unmissverständlich zu mir gesagt: ,Sie können so nicht weitermachen!’“

Wagenknecht war am Dienstag 50 Jahre alt geworden. Sie hatte im Frühjahr angekündigt, sich von der Spitze der Fraktion zurückzuziehen, und dafür gesundheitliche Gründe angegeben. Bei der Neuwahl der Fraktionsspitze im Herbst tritt Wagenknecht nicht mehr an. Bis dahin bleibt sie Co-Vorsitzende neben Dietmar Bartsch.

Der Zukunft blicke sie entspannt entgegen: „Ich führe schon jetzt ein anderes Leben. Die dauernden Attacken und Reibereien haben weitgehend aufgehört.“

Sie habe wieder viel mehr Energie und sei selten so glücklich gewesen wie heute. Dazu trage vor allem die Liebe zu Ehemann Oskar Lafontaine bei: „Ich lebe in einer wunderbaren Beziehung, die mir sehr viel Halt und Kraft gibt, das kann man sich für kein Geld der Welt kaufen“, sagte Wagenknecht.

Mehr: Katja Kipping zieht einen Rückzug als Parteivorsitzende der Linken in Betracht. Sie steht seit 2012 gemeinsam mit Bernd Riexinger an der Spitze.

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