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Frauenquote Nur elf Prozent befürworten gesetzliche Frauenquote

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) steht ziemlich einsam da mit ihrer Forderung, eine Frauenquote für Vorstände und Aufsichtsräte gesetzlich zu erzwingen.

Nur elf Prozent der Bürger sprechen sich dafür aus; unter den Männern sind es neun Prozent, unter den Frauen 13 Prozent. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die das Meinungsforschungsinstitut TNS emnid im Auftrag der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) erstellt hat.

37 Prozent aller befragten Bürger meinen, die Politik solle sich bei dem Thema ganz heraushalten. Die Ablehnung einer gesetzlichen Quote ist unter den Männern stärker ausgeprägt als unter den Frauen: 43 Prozent der Männer und 31 Prozent der Frauen sind dagegen. 25 Prozent aller Befragten finden, die Politik solle es bei Appellen belassen.

Die Untersuchung zeige, dass es sich bei der Frauenquote „um ein im politischen Raum entstandenes Thema handelt, das in der Bevölkerung eher begrenztes Interesse hervorruft“, sagt Politikberater Wolfgang Gibowski, der die Umfrage konzipiert hat. Die Gesellschaft erwarte vom Staat etwas anderes: Arbeitsbedingungen, die es Frauen erleichterten, Beruf und Familie zu vereinbaren. 63 Prozent aller Befragten erklärten, sie seien unzufrieden mit dem, was Politik und Wirtschaft für berufstätige Frauen täten.

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