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Freiheit für Verbraucher Sigmar Gabriel will Routerzwang verbieten

Exklusiv

Einige Internet-Anbieter schreiben ihren Kunden vor, mit welchem Router sie online gehen dürfen. Das will Wirtschaftsminister Gabriel nun verbieten.

DSL-Router Quelle: dpa

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel gibt den Protesten einiger Hardware-Hersteller nach und will die freie Wahl der Endgeräte - eine der ersten Errungenschaften der Liberalisierung der Kommunikationsbranche - auf jeden Fall erhalten.

„Wir werden eine entsprechende Regelung in das Telekommunikationsgesetz aufnehmen“, heißt es in einem Schreiben an Routerhersteller, das der WirtschaftsWoche vorliegt. Seit anderthalb Jahren schreiben einige Internet-Anbieter wie Telefónica, Vodafone und Unitymedia ihren Kunden vor, mit welchem Router sie online gehen dürfen.

Kunden und Hersteller müssen sich allerdings noch bis zum nächsten Jahr gedulden, bis der Routerzwang gesetzlich unterbunden wird. Gabriel will warten, bis die EU-Kommission die Verordnungen zum vernetzten Kontinent verabschiedet. Für Ralf Koenzen, Chef des Router-Herstellers Lancom, ist dies der einzige Wermutstropfen: „Sobald die Neuregelung in Kraft ist, wird niemand mehr gezwungen sein, Router einzusetzen, die potenziell unsicher sind.“

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