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Geheimdienste China hat offenbar mehrfach versucht, Spitzel im Bundestag anzuwerben

Der chinesische Geheimdienst hat laut einem Bericht mehrmals versucht, im Bundestag Spitzel anzuwerben. In einem Fall soll er sogar erfolgreich gewesen sein.

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China hat offenbar versucht, Spitzel im Bundestag anzuwerben Quelle: dpa

Berlin Chinesische Spione haben versucht, im Bundestag Spitzel anzuwerben. Die Agenten hätten im Sommer 2016 mehrmals einen Abgeordneten der Union kontaktiert, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ in ihrer Freitagausgabe.

Gegen Geld sollte er demnach Expertise und Insiderwissen liefern. Kurz vor einer Reise in die Volksrepublik habe jedoch der Verfassungsschutz den Abgeordneten über den Verdacht informiert, dass sich hinter den Gesprächspartnern aus China Agenten verbergen.

In einem zweiten Fall sollen dem Blatt zufolge Chinas Spione sogar erfolgreich gewesen sein: Ein Mitarbeiter eines Abgeordneten soll für Informationen insgesamt 10.000 Euro erhalten haben. Auch soll diese Person bereits einer Einladung nach China gefolgt und dort unter Druck gesetzt worden sein.

Der Bundesnachrichtendienst schätze, dass der chinesische Geheimdienstapparat über mehr als eine Million Mitarbeiter verfüge.

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