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Gesundheitswesen Beiträge für private Krankenversicherung steigen kräftig

Vor allem in der Coronakrise ist die Beitragserhöhung für die privaten Krankenversicherungen deutlicher ausgefallen. Auch langfristig lässt sich ein Anstieg erkennen.

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Die Beiträge für die private Krankenversicherung stiegen im Januar um 4,9 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Quelle: dpa

Corona-Kosten, Zinsflaute, steigender Aufwand im Gesundheitswesen: Die Beiträge für die etwa 8,8 Millionen privat Krankenversicherten in Deutschland wachsen deutlich stärker als die Lebenshaltungskosten. Sie legten im März im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5,3 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Zum Vergleich: Die Inflationsrate lag mit 1,7 Prozent deutlich darunter.

Die meist zu Jahresbeginn fällige Beitragserhöhung sei vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie diesmal deutlicher ausgefallen als in den beiden Vorjahren, erklärte das Statistikamt die Entwicklung. Die Beiträge für die private Krankenversicherung kletterten im Januar um 4,9 Prozent zum Vormonat, Anfang 2020 dagegen nur um 2,6 Prozent und im Januar 2019 lediglich um 1,7 Prozent.

„Die längerfristige Betrachtung zeigt ebenfalls einen deutlichen Anstieg“, teilte das Statistikamt mit. Die Krankenversicherungsbeiträge erhöhten sich von Januar 2015 bis März 2021 um 24,7 Prozent. Im selben Zeitraum legten die Verbraucherpreise insgesamt nur um 9,1 Prozent zu.

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