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Gewerkschaftsbund Reiner Hoffmann bleibt DGB-Chef – erhält aber einen Dämpfer

Reiner Hoffmann wird den Deutschen Gewerkschaftsbund erneut für vier Jahre führen. Ganz reibungslos verlief seine Wahl jedoch nicht.

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DGB: Reiner Hoffmann bleibt Chef – erhält aber einen Dämpfer Quelle: dpa

Berlin DGB-Chef Reiner Hoffmann ist mit einem Dämpfer an der Spitze des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) bestätigt worden. Der 62-Jährige erhielt auf dem DGB-Bundeskongress am Montag in Berlin 289 der 379 abgegebenen Stimmen. Das entspricht 76,3 Prozent. Als 2014 erstmals zum DGB-Vorsitzenden gewählt worden war, erzielte er noch 93,1 Prozent.

Am Vortag hatte es in einer Aussprache neben Unterstützung auch Kritik an Hoffmann gegeben. Angekreidet wurde dem DGB-Chef vor allem, dass er nach dem Aus der Sondierungen über eine Jamaika-Koalition von Union, Grünen und FDP die SPD wiederholt dazu aufgerufen hatte, sich einer neuen großen Koalition nicht zu verschließen.

2014 war Hoffmann Nachfolger von Michael Sommer geworden. Zu Hoffmanns Stil gehören kämpferische Reden und eine fordernde, aber auch verbindliche Haltung gegenüber der Bundesregierung. Für einen Spitzengewerkschafter gilt er als in der Öffentlichkeit vergleichsweise wenig präsent. Seine Amtszeit beträgt nun erneut vier Jahre.

Mit der Wiederwahl der weiteren drei Mitglieder komplettierten die Delegierten den geschäftsführenden DGB-Vorstand. DGB-Vize Elke Hannack (56) erhielt 327 Stimmen (86,5 Prozent). Für Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach (63) stimmten 311 Delegierte (81,2 Prozent). Stefan Körzell (55) bekam 315 Stimmen (83,6 Prozent). Gegenkandidaten gab es nicht.

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