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Giftfund Weitere Durchsuchungen in Köln nach Rizin-Fund und Terrorverdacht

Ein am Donnerstag festgenommener Mann soll das hochgiftige Rizin hergestellt haben. Nun werden weitere Wohnungen nach dem Stoff durchsucht.

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Aus Sicherheitsgründen wurden auch öffentliche Bereiche um die Wohnungen herum untersucht. Quelle: dpa

Berlin Nach dem Fund des hochgiftigen Stoffes Rizin in der Wohnung eines Tunesiers in Köln hat die Polizei am Freitag weitere Razzien gestartet. Die Beamten hätten acht Wohnungen durchsucht, zu denen der Mann möglicherweise Zugang gehabt habe, erklärte die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe. Die Ermittlungen würden vom Bundeskriminalamt und Spezialisten des Robert-Koch-Instituts geführt, unterstützt von der Kölner Polizei.

Im Anschluss seien aus Sicherheitsgründen auch öffentliche Bereiche um die Wohnungen herum untersucht worden. Eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft sagte, die Menge und Konzentration des bislang gefundenen Rizins werde zur Zeit im Labor analysiert.

Am Donnerstag war gegen den Tunesier Haftbefehl wegen des Verdachts auf Vorbereitung eines Anschlags erlassen worden. Laut Bundesanwaltschaft wird dem 29-Jährigen vorgeworfen, vorsätzlich biologische Waffen hergestellt zu haben.

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