Gorleben-Ausschuss Ermittlungsbeauftragter soll Akten sichten

Der Gorleben-Untersuchungsausschuss wird einen sogenannten Ermittlungsbeauftragten berufen, der das umfangreiche Aktenmaterial sichten soll.

Danach soll ein hochrangiger pensionierter Ministerialbeamter, der sich mit Aktenführung der öffentlichen Hand auskennt, jene 5600 Leitz-Ordner vorsortieren, die die beteiligten Ministerien dem Gremium zur Verfügung stellen. Der Untersuchungsausschuss soll vermeintliche Unregelmäßigkeiten bei der Erkundung des geplanten Atommüll-Endlagers in Niedersachsen aufklären.

Die Vorgänge gehen zurück bis ins Jahr 1972. Zwei Bewerber für die Position des Ermittlungsbeauftragten sind noch im Rennen, ein halbes Dutzend hat abgesagt. Regierung und Opposition wollen sich bis Mitte Dezember auf einen gemeinsamen Personalvorschlag einigen.

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