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Grenzpolitik Gewerkschaft der Polizei ist zufrieden mit Regeln an Bayerns Grenze

Seit Anfang Juli sorgt sich die bayerische Polizei nun zusätzlich zur Bundespolizei auch um den Grenzschutz. Mit positiver Resonanz.

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Um den Grenzschutz in Bayern kümmert sich die bayerische Polizei nun in Abstimmung mit der Bundespolizei. Quelle: dpa

Berlin Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) ist zufrieden mit den Regeln, nach denen die neue bayerische Grenzpolizei jetzt eingesetzt werden soll. „Das entspricht unseren Erwartungen“, sagte der stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Jörg Radek, am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. Er betonte jedoch: „Der Praxistest steht aber noch aus.“ Das Bundesinnenministerium hatte zuvor festgelegt, dass die bayerischen Polizisten im Grenzgebiet nur „in Abstimmung mit der Bundespolizei“ agieren sollten.

Die Grenzpolizei hatte ihre Arbeit am 2. Juli aufgenommen. Sie soll an den Grenzen des Freistaats für engmaschigere Kontrollen und mehr Sicherheit sorgen. Radek sagte, die bayerischen Grenzkontrollen seien auch „Teil des politischen Marketings von Ministerpräsident Markus Söder“.

Die Schlepper hätten auf die erweiterten Kontrollen an der deutsch-österreichischen Grenze und die Bestrebungen Italiens, keine aus Seenot geretteten Migranten mehr aufzunehmen, bereits mit „Ausweichbewegungen“ reagiert, sagte der GdP-Vize. Immer mehr Menschen kämen deshalb jetzt über das Mittelmeer nach Spanien. Von dort aus gehe es oft weiter via Frankreich und Belgien nach Deutschland.

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