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Griechenland Finanzspritze gegen Flüchtlingshilfe

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IWF könnte vom Geldgeber zum Berater werden

Mit dieser Maßnahme wollen die Europäer den Internationalen Währungsfonds im Kreis der Euroretter halten. Der IWF betont seit längerem, die Schuldentragfähigkeit Athens sei mit einer Schuldenstandsquote von etwa 200 Prozent nicht mehr gegeben. Die Washingtoner Institution will mit dieser Argumentation einen Schuldenschnitt forcieren – ganz zum Missfallen vieler Europäer, insbesondere der deutschen Bundesregierung.

Maximal 15 Prozent Schuldendienst pro Jahr sind auch aus IWF-Sicht ein angemessener Wert. Eine Einigung im Dauerstreit zwischen den Geldgebern ist also nahe. Allerdings mehren sich die Zweifel, ob wirklich alle Europäer den IWF noch bei der Griechenlandrettung dabei haben wollen.

Status und Schutz von Flüchtlingen in Deutschland

Vor wenigen Tagen hatte die "Bild"-Zeitung den Eurogruppenchef damit zitiert, er halte eine IWF-Beteiligung nicht länger für notwendig. Der Grund: Der Währungsfonds verleiht Hilfsgelder für 3,5 Prozent Zinsen.

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    Der Eurorettungsschirm ESM verlangt hingegen nur einen Prozent. Es sei für Griechenland also viel günstiger, wenn der IWF außen vor bliebe.

    Deutschland



    Zwar wurden die Meldung in Brüssel und Berlin alsbald dementiert. In der Berliner Koalition wird aber längst darüber nachgedacht, dem IWF nur noch eine beratende Rolle zukommen zu lassen.

    Demnach könnten die Fachleute des Währungsfonds die Euroretter weiter mit ihrer Expertise zur Verfügung stehen, neues Geld würde aus Washington aber nicht mehr kommen.

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