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Große Koalition Sachgrundlose Befristung von Verträgen wird eingeschränkt

Die Beendigung der sachgrundlosen Befristung von Arbeitsverhältnissen war ein Kern-Anliegen der SPD – und ein zentraler Streitpunkt mit der Union. Nun gibt es offenbar einen Kompromiss.

Bei der sachgrundlosen Befristung von Arbeitsverträgen hat die SPD offenbar einen Kompromiss ausghehandelt. Quelle: dpa

BerlinUnion und SPD haben einem Medienbericht zufolge einen Kompromissvorschlag beim Streitthema sachgrundlose Befristung erarbeitet. Dieser in der Nacht zu Mittwoch ausgehandelte Vorschlag sehe nicht das von der SPD verlangte allgemeine Verbot vor, berichtete das Redaktions Netzwerk Deutschland (RND) am Mittwoch in Berlin.

Doch soll es demnach Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern in Zukunft erlaubt sein, nur bis zu fünf Mitarbeiter ohne vorliegenden Sachgrund befristet zu beschäftigen. Ab 250 Mitarbeitern solle die Obergrenze bei zwei Prozent der Beschäftigten liegen.

Derzeit sieht das Teilzeit- und Befristungsgesetz keine Abhängigkeit sachgrundloser Befristungen von der Unternehmensgröße vor. Die SPD hatte verlangt, unbefristete Arbeitsverhältnisse zur Regel zu machen. Die sachgrundlose Befristung solle abgeschafft, die derzeit bestehenden acht Gründe für Befristungen sowie Befristungsketten sollten eingeschränkt werden, so die SPD-Position.

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