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Grüne Baerbock und Habeck bewerben sich offiziell für Wiederwahl

Habeck und Baerbock waren im Januar 2018 als Parteivorsitzende gewählt worden. Nun hat das Führungsduo ihre Partei offiziell um die Wiederwahl gebeten.

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„Und ich verspreche Euch, wenn Ihr Robert und mir die Chance dazu gebt: Wir haben noch lange nicht fertig“, schrieb Baerbock in ihrer Bewerbung. Quelle: dpa

Zwei Wochen vor dem Bundesparteitag der Grünen haben Robert Habeck und Annalena Baerbock ihre Partei offiziell um die Wiederwahl als Parteichefs gebeten. „Und ich verspreche Euch, wenn Ihr Robert und mir die Chance dazu gebt: Wir haben noch lange nicht fertig“, schrieb Baerbock in ihrer Bewerbung, die sie ebenso wie Habeck am Freitag veröffentlichte. Sie wollte das „Ausgreifen in die Breite der Gesellschaft als Bündnispartei“ ausbauen. Zugleich warnte Baerbock: „Je erfolgreicher wir werden, desto härter wird der Gegenwind.“ Die Grünen müssten beweisen, dass sie Dinge umsetzten, auch wenn es unbequem werde.

Habeck räumte in seiner Bewerbung ein, dass nicht alles glatt gelaufen sei: „Nicht alles gelang, ich habe Fehler gemacht, das Wahlergebnis in Thüringen blieb unter den Erwartungen und hat gezeigt, dass wir noch eine gute Wegstrecke vor uns haben“, schrieb er und betonte den Anspruch der Parteispitze aufs Gestalten: „Heute sind wir gefragt, gesellschaftliche und politische Bündnisse anzuführen.“ Die Grünen hätten eine „gute Vorrunde gespielt“, sagte er mit Blick auf die Erfolge der vergangenen zwei Jahre, nun beginne die Hauptrunde.

Habeck und Baerbock waren im Januar 2018 als Parteivorsitzende gewählt worden. Für die Grünen bedeutete das nach dem Scheitern der Jamaika-Gespräche mit Union und FDP einen Neuanfang, obwohl sie im Bundestag als kleinste Fraktion weitermachen mussten. Am Parteitag vom 15. bis 17. November in Bielefeld sollen die beiden im Amt bestätigt werden. Intern gelten sie auch als Spitzenkandidaten für die nächste Bundestagswahl als gesetzt.

Mehr: In Thüringen haben die Grünen nur knapp den Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde geschafft. Auch in den größeren Städten bleiben sie eine Randpartei.

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