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Grüner Wasserstoff Habeck-Ministerium fördert Wasserstoffwirtschaft mit 900 Millionen Euro

Das Bundeswirtschaftsministerium bewilligt das Förderinstrument „H2Global“. Es soll den Markthochlauf von grünem Wasserstoff voranbringen.

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Die neue Regierung will schnell eine Wasserstoff-Industrie mit einer Elektrolyse-Leistung von zehn Gigawatt bis 2030 aufbauen. Quelle: imago images/Future Image

Als Maßnahme zum Klimaschutz fördert Deutschland den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft mit fast einer Milliarde Euro. Das von dem Grünen-Politiker Robert Habeck geleitete Bundeswirtschaftsministerium gab am Donnerstag bekannt, es habe 900 Millionen Euro für das Förderinstrument namens „H2Global“ bewilligt.

Es soll den Markthochlauf von grünem Wasserstoff voranbringen – über sogenannte Doppelauktionsverfahren. Das bedeutet, Wasserstoff wird günstig auf dem Weltmarkt eingekauft und in der EU meistbietend verkauft.

Die neue Regierung will schnell eine Wasserstoff-Industrie mit einer Elektrolyse-Leistung von zehn Gigawatt bis 2030 aufbauen. Vorrangig soll er mit Hilfe von erneuerbaren Energien als „grüner“ Wasserstoff erzeugt werden.

Laut Habeck sollen über das Förderinstrument langfristige Wertschöpfungs- und Lieferketten aufgebaut werden. Es werden zunächst Wasserstoff oder Wasserstoffderivate außerhalb der EU mit Zehn-Jahres-Verträgen eingekauft. Abgewickelt werden die Verträge über einen Zwischenhändler. Dieser soll die Produkte per Auktion an europäische Firmen verkaufen, die wiederum ihre Dekarbonisierung damit vorantreiben können.

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    Da der Produktionspreis von grünem Wasserstoff in der Markthochlaufphase noch relativ hoch ist, dürfte der beauftragte Zwischenhändler Verluste einfahren. Sie sollen durch Subventionen für maximal zehn Jahre ausgeglichen werden. Die ersten Lieferungen nachhaltiger Energieträger auf Wasserstoffbasis nach Deutschland und Europa sind für das Jahr 2024 geplant.

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