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Guttenberg in Amerika Opel: Berlin plant Rettungsaktion mit US-Regierung

Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hält ein amerikanisch-deutsches Hilfsprogramm für GM / Opel für denkbar. Bei seinem Gespräch mit US-Finanzminister Timothy Geithner verständigte er sich gestern auf "eine aktive Zusammenarbeit".

Bundeswirtschaftsminister Quelle: dpa

Voraussetzung für staatliche Hilfen bleibt jedoch, dass die Führung von General Motors (GM) in Detroit ein tragfähiges Zukunftskonzept vorlegt. Dies soll bis zum 31. März geschehen, könnte sich aber um einige Wochen verzögern.

Mit dem konzertierten Vorgehen straft zu Guttenberg die Kritiker von SPD und Gewerkschaften Lügen, die seine US-Reise schon als nutzlos kritisiert haben. Nach dem Gespräch mit Geithner sieht der Bundeswirtschaftsminister den "Hoffnungsschimmer für Opel etwas heller".

Dennoch bleibt die Rettung von Opel am Ende eine deutsche Aufgabe, zu der GM nur bedingt beisteuern will, etwa durch Zugang zu Patenten und den Rückzug auf eine Minderheitsbeteiligung. Ansonsten will GM - und auch die US-Regierung - die eigenen Kräfte auf die amerikanischen Unternehmensteile konzentrieren.

Fazit: Auf die Bundesregierung und die Opel-Bundesländer kommen am Ende Milliarden an Rettungskosten zu.

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