Habeck Abschaffung der EEG-Umlage muss bei Kunden ankommen

Der bisherige Plan der Ampel-Koalition ist es, die EEG-Umlage über die Stromrechnung zum 1. Januar 2023 abzuschaffen. Quelle: imago images/IP3press

Die EEG-Umlage ist ein Bestandteil der Stromrechnung. Habeck will bei einer Abschaffung der Umlage sicherstellen, dass die Entlastung bei den Kunden ankommt.

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Wirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck (Grüne) will bei einer Abschaffung der EEG-Umlage eine Weitergabe der Entlastung an die Verbraucher sicherstellen. Dazu würden aktuell rechtliche Pflichten der Energieversorger geprüft, hieß es am Mittwoch aus Kreisen des Ministeriums.

Der bisherige Plan der Ampel-Koalition ist es, die EEG-Umlage über die Stromrechnung zum 1. Januar 2023 abzuschaffen, sie soll dann über den Bundeshaushalt finanziert werden. Der Wegfall bereits zu einem früheren Zeitpunkt wird derzeit finanziell und rechtlich in der Bundesregierung geprüft, wie es hieß.



Die EEG-Umlage ist ein wesentlicher Bestandteil der Stromrechnung, neben Steuern, Produktionskosten und Netzentgelten. Sie kommt den Erzeugern von Ökostrom zugute. Finanzminister Christian Lindner (FDP) hatte eine Abschaffung zur Jahresmitte in Aussicht gestellt. Habeck hatte gesagt: „Wenn es möglich ist, die Abschaffung der EEG-Umlage vorzuziehen, dann sollte das probiert werden.“ Die Abschaffung der Umlage werde den Anstieg der Energiepreise aber nur dämpfen.

Mehr zum Thema: Die EU-Kommission will mit allen Mitteln, wie zum Beispiel dem Chips Act, den Chipmangel eindämmen. Das wird teuer – und kann nicht gelingen.

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