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Hacker-Attacken Piraten warnen vor sich selbst

Der Hinweis kam am Ende und war leicht zu übersehen: In der Presse-Einladung zu ihrem Bundesparteitag warnen die Piraten vor Übergriffen ihrer Mitglieder – auf anwesende Journalisten.

Piraten-Bundesparteitag 2011 Quelle: dapd

„Bitte beachten Sie, dass Sie es bei Teilnehmern am Bundesparteitag zum Teil mit erfahrenen Hackern zu tun haben“, heißt es in der E-Mail. „Versuche, über die (Funk-)Netzwerkverbindungen in andere Rechner einzudringen, sind möglich.“ Auch die darauf folgende Erklärung dürfte unter deutschen Parteien einmalig sein: „Wir können nicht für alle unsere Mitglieder bürgen.“

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Gerüchte über angezapfte WLAN-Netze kursieren offenbar seit Längerem in der Partei; einzelne Mitglieder besitzen die nötigen Fähigkeiten dazu. Allerdings, so die offizielle Aussage der Partei, seien in der Vergangenheit keine Hacker-Attacken auf Journalisten gemeldet worden – alles eine reine Vorsichtsmaßnahme.

Im Gegenzug pochen die Freibeuter aber auf ihren eigenen Datenschutz. TV- und Fototeams wurden gebeten, ohne „ausdrückliches Einverständnis des Teilnehmers“ keine Smartphone- oder Laptopbildschirme abzufilmen. Es seien sonst „private Daten einsehbar“.

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