Hackerangriff auf Bundesregierung Zypries sieht russische Beteiligung nicht als erwiesen an

Laut Bundeswirtschaftsministerin Zypries gebe es bislang keine Hinweise auf eine russische Täterschaft bei dem Hackerangriff auf das Bundesnetz.

Die Bundeswirtschaftsministerin sagte, dass noch nicht geklärt sei, ob die Spur nach Russland führe. Quelle: dpa

BerlinBundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries zufolge gibt es bislang keine Hinweise auf eine russische Täterschaft bei dem Hackerangriff auf das Bundesnetz. Noch sei nicht wirklich geklärt, ob die Spur nach Russland führe, sagte Zypries am Donnerstag in Berlin. „Wenn es irgendwas mit der Regierung zu tun hätte, dann würde es natürlich Probleme nach sich ziehen, das ist ja ganz gar klar“, sagte sie: „Aber davon kann ja im Moment gar keine Rede sein. Wir können da noch gar nichts sagen.“

Das Innenministerium hatte den Hackerangriff am Mittwoch bestätigt. Dieser sei „isoliert und unter Kontrolle gebracht“ worden. In Sicherheitskreisen hieß es, der IT-Vorfall sei seit längerem bekannt. Nach bisherigem Stand seien die Systeme der Bundeswehr und des Verteidigungsministeriums nicht unmittelbar betroffen. In Medienberichten war davon die Rede, die Angreifer könnten der Gruppe “APT28“ angehören, die auch für Angriffe auf den Bundestag verantwortlich gemacht wird.

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