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Hamburg Erste Randalierer vom G20-Gipfel kommen vor Gericht

Sieben Wochen nach den schweren Ausschreitungen beim G20-Gipfel in Hamburg starten die erste Prozesse gegen Demonstranten. Die beiden jungen Männer aus den Niederlanden und aus Polen sitzen derzeit noch in U-Haft.

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Zahlreiche Menschen randalierten am Rande des G20-Gipfels im Hamburger Schanzenviertel. Zwei von ihnen kommen nun vor Gericht. Quelle: dpa

Hamburg Nach den schweren Krawallen am Rande des G20-Gipfels in Hamburg kommen erstmals zwei der festgenommenen Demonstranten vor Gericht. Das Amtsgericht verhandele am Montag gegen einen 21-Jährigen aus den Niederlanden und am Dienstag gegen einen 24-jährigen Angeklagten aus Polen, teilte ein Gerichtssprecher am Donnerstag mit. Dem Niederländer werde vorgeworfen, zwei Flaschen auf Polizisten geworfen und sich gegen seine Festnahme gewehrt zu haben. Der Mann aus Polen soll im Rucksack sechs Feuerwerkskörper, ein Reizstoffsprühgerät, eine Taucherbrille und zwei als Zwillengeschosse geeignete Glasmurmeln gehabt haben. Beide sitzen in Untersuchungshaft.

Der Gipfel der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) am 7. und 8. Juli war von schweren Ausschreitungen mit Hunderten Verletzten überschattet worden. 51 Haftbefehle wurden erlassen. Derzeit befänden sich noch 32 Beschuldigte in Untersuchungshaft, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.

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