Harald Christ SPD-Wirtschaftsflügel plädiert für „Agenda 2030“

Harald Christ Quelle: imago

Harald Christ, Präsidiumsmitglied des SPD-Wirtschaftsforums, fordert eine Grundsatzdebatte über die Zukunft der sozialen Marktwirtschaft.

Harald Christ, Präsidiumsmitglied des SPD-Wirtschaftsforums, fordert eine Grundsatzdebatte über die Zukunft der sozialen Marktwirtschaft.

„Deutschland braucht eine Agenda 2030, die aufzeigt, wir wir unseren Wohlstand auch in Zeiten der Digitalisierung langfristig sichern können“, schreibt Christ in einem Gastbeitrag für die WirtschaftsWoche. Mehr als 70 Jahre nach Ludwig Erhards „Wohlstand für Alle“ müsse neu über die künftigen Grundlagen dieses Wohlstands nachgedacht und diskutiert werden.
„Der Schlüssel ist lebenslange Qualifikation“, schreibt Christ in der WirtschaftsWoche. Menschen, die einfache, maschinell zu ersetzende Tätigkeiten ausführen, seien oft schlecht ausgebildet. „Die Idee einer Arbeits- und Qualifikationsversicherung statt der Verwaltung der Arbeitslosigkeit muss schrittweise umgesetzt werden. Das im Wahlkampf von der SPD vorgeschlagene Arbeitslosengeld Q (für Qualifikation) sollte dringend aufgelegt werden.“ Darüber hinaus fordert der ehemalige Ergo-Versicherungsvorstand „ein lebenslanges Bafög für alle, das die Weiterqualifikation bis ins höhere Alter umfasst“. Dies wäre „ein ähnlich epochaler Reformschritt“.

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